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Horizontalsperren Test-Überblick, Vergleich, Erfahrungen und Kaufberatung 2019

Hier finden Sie:

  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Horizontalsperren für das Mauerwerk
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Horizontalsperren Tests von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Horizontalsperren von beliebten Marken und Händlern wie Mem, Remmers, Veinal usw.
  • Tipps, um eine Horizontalsperre günstig online zu kaufen, Erfahrungen sowie Informationen zu den Kosten und zur Injektion

Feuchte Wände sorgen dafür, dass der Keller feucht wird und sich eine Schimmelbildung ausbreitet. Eine intakte Horizontalsperre ist daher nicht nur bei Neubauten sehr wichtig. Auch für Altbauten sind die Sperren sehr nützlich. Bei Bedarf können sie nachgerüstet werden.

Mit einer Horizontalsperre kann ein weiterer Aufstieg von Feuchtigkeit im Mauerwerk verhindert werden. Je nach Modell ist sie beständig gegenüber von Säuren, Salzen und Laugen. Die Haltbarkeit variiert zwischen 5 Jahre bis Jahrzehnte. Hierbei kommt es vor allem auf das verwendete Material an. Durch eine aufsteigende Feuchtigkeit kommt es zu einem muffigen Geruch, Schimmel und Feuchteschäden an der Einrichtung bzw. an den gelagerten Gegenständen. Eine feuchte Wand kann somit zu den unterschiedlichsten Problemen führen. Eine Ursache dafür ist die aufsteigende Feuchtigkeit.

Horizontalsperre Test

Unabhängige Kaufberatung für Horizontalsperren

Wie funktioniert eine Horizontalsperre?

Wenn bei einer Schimmelbildung die Ursache eines stets aufsteigenden Wassers diagnostiziert wurde, muss dem Wasser der Weg versperrt werden. Hierbei kann man den physikalischen Vorgängen folgen, die hinter einer Durchfeuchtung stehen. Durch die feinen Ritzen und Poren in der Wand kann aufgrund des Kapillareffekts das Wasser entgegen aller Schwerkraft aufsteigen. Somit zieht die Wand förmlich die Feuchtigkeit aus dem Boden. Mithilfe einer Horizontalsperre werden die Kapillaren im Mauerwerk unterbrochen. Dadurch wird der Weg des aufsteigenden Wassers unterbrochen. Eine Horizontalsperre ist also eine Art Sperrschicht, die horizontal in das Mauerwerk gebaut wird.

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Welche Arten von Horizontalsperren gibt es?

Als Horizontalsperre können Elemente wie Bleche aus Edelstahl oder Kunststoffplatten bzw. -folien in das Mauerwerk eingesetzt werden. Das ist besonders dann leicht möglich, wenn es sich um einen Neubau handelt. Etwas komplizierter ist ein nachträglicher Einbau. Hierbei stehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten wie Mauersägeverfahren, das Einschlagen von Chromstahlblech, ein Maueraustausch und eine Sperrschicht aus Mörtel zur Verfügung. Beim Mauersägeverfahren wird das Mauerwerk aufgesägt. Die so entstandene Fuge wird mit einer speziellen Dichtung versehen. Bei der Verwendung von Chromstahlblech wird Blech in eine Mörtelfuge geschlagen. Hierbei entfällt das Aufsägen der Mauer.

Bei einigen Altbauten ist es notwendig, dass ein Teil der Mauer entfernt wird. In den entstandenen Schlitz wird eine Bitumenbahn oder Folie eingesetzt. Danach wird der Schlitz ganz einfach wieder zugemauert. Eine Sperrschicht aus Mörtel kann ebenfalls dafür sorgen, dass die Feuchtigkeit nicht vom Keller bis in die oberen Stockwerke läuft. Hierbei werden Löcher in das Mauerwerk gebohrt, die mit Mörtel gefüllt werden.

Wo liegen die Vor- und Nachteile einer Horizontalsperre?

Ein großer Vorteil einer Horizontalsperre ist, dass oberhalb der Sperre das Wasser in der Bausubstanz austrocknen kann. Dieser Vorgang wird durch das Auftragen von Sanierputzen und einem planvollen Lüften unterstützt. Einige Altbauten sind bereits mit einer derartigen Sperrschicht ausgestattet. Diese besteht meistens aus Bleiplatten oder Asphalt. In der Regel befindet sich die Schicht auf der Höhe knapp unterhalb des Erdgeschosses.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schicht auch im Nachhinein in ein Mauerwerk eingesetzt werden kann. Hierfür stehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder wird ein grob mechanisches Verfahren oder ein Injektionsverfahren genutzt. Durch eine Horizontalsperre kann eine teure Sanierung vermieden werden.

Ein kleiner Nachteil einer Horizontalsperre ist, dass viele Verfahren nicht ganz billig sind.

Was sollte ich beim Kauf einer Horizontalsperre beachten?

Bei einer Horizontalsperre sollte immer darauf geachtet werden, dass es zum Altbau oder Neubau passt. Bevor eine Wand trockengelegt wird und eine Horizontalsperre im Keller eingebaut wird, muss vorab der Ist-Zustand bestimmt werden. Sollte ein Keller trocken sein, kann der Keller von innen abgedichtet werden. Ansonsten sind die Trocknungsarbeiten sehr wichtig, bevor mit den Arbeiten der Horizontalsperre begonnen wird.

Wie viel kostet eine Horizontalsperre?

Die Kosten für Horizontalsperren variieren je nach Qualität des Materials. Je nach Produkt, Umfang und Sägeverfahren kann eine Horizontalsperre schon für wenige 100 Euro errichtet werden. Die Kosten pro Meter liegen in der Regel bei 200 bis 300 Euro.

Wo liegen die Vor- und Nachteile dabei, eine Horizontalsperre online zu kaufen?

Ein Vorteil ist, dass viele Elemente, die für eine Horizontalsperre benötigt werden, im Internet günstiger gekauft werden können. Auch die Auswahl ist über Online Shops wesentlich höher, als bei einem Fachmarkt im Ort. Die Preise und Konditionen können im Internet genau miteinander verglichen werden. Ein kleiner Nachteil ist, dass einige Tage auf die Lieferung gewartet werden muss.

Wie viel kostet eine Horizontalsperre?

Die Kosten für den Einbau einer Horizontalsperre lassen sich pauschal nicht genau benennen. Es kommt hierbei vor allem darauf an, ob die Sperre in einen Alt- oder Neubau eingebaut wird. Bei einem Neubau kann die Feuchtigkeitsperre ganz einfach in den Arbeitsablauf integriert werden. Ein nachträglicher Einbau setzt häufig zusätzliche Arbeiten voraus. Als Orientierungswert können bei Mauersägeverfahren rund 600 Euro / m², bei einem Chromstahl Verfahren circa 300 Euro / m² und bei einem Austausch der Mauer rund 800 Euro veranschlagt werden. In der Regel ist ein Injektionsverfahren die günstigste Variante. Bei derartigen Arbeiten kann mit circa 200 Euro / m² gerechnet werden.

Bei den Kosten sollten auch die Zusatzarbeiten nicht vergessen werden. Hierbei handelt es sich vor allem um Verputz- und Malerarbeiten. Aber auch das Abschlagen des alten Mauerputzes gehört dazu. Wie bei allen Arbeiten der Handwerker gehören Arbeits- und Materialkosten sowie Anfahrtskosten dazu. Um die Kosten zu senken ist es sehr sinnvoll, wenn einige Arbeiten selber übernommen werden. Hierbei sollte man aber sehr vorsichtig sein.

Wie wird eine Horizontalsperre injektiert?

Beim Injektionsverfahren wird ein flüssiges Injektionsmittel wie Paraffine in das Mauerwerk eingebracht. Bei den unterschiedlichsten Verfahren werden die Hohl- und Zwischenräume eines Mauerwerks mit einem Injektionsmittel getränkt. Das kann ohne und mit Druck geschehen. Durch das ausgehärtete Injektionsmittel wird eine Horizontalsperre gebildet. In regelmäßigen Abständen werden bei der Ausführung schräg von oben kleine Löcher in die Mauer gebohrt, in die ein Trennmittel injiziert wird.

Ein großer Vorteil von Injektionsverfahren besteht darin, dass sie im Vergleich zu anderen Verfahren sehr günstig sind. Die anstehenden Arbeiten sind schnell und ohne großen Schmutzaufwand erledigt. Hierbei ist die Stabilität des Bauwerks nicht gefährdet. Neben Paraffin ist auch Silikonharz gut für eine Horizontalsperre geeignet.

Welches Sägeverfahren wird angewendet?

Bei einer Horizontalsperre wird das Mauersägeverfahren angewendet. Das Mauerwerk wird bei diesem Verfahren aufgesägt. Die Fuge wird danach mit einer Dichtung versehen. Dadurch wird verhindert, dass das Wasser vom Keller aus in die obersten Stockwerke wandert. Bei einer Horizontalsperre im Mauersägeverfahren können PE-Fiberglasplatten oder Edelstahlplatten ins Mauerwerk eingearbeitet werden. Hierfür muss eine Fuge in Abschnitten von einem Meter aufgesägt werden. Danach werden die Platten in der Fuge verkeilt und die Sägeschnitte geschlossen. Eine mechanische Horizontalsperre kann dauerhaft gegen dem aus dem Erdreich aufsteigenden Wasser wirken.

Wie kann man eine Horizontalsperre nachträglich anbringen?

Das nachträgliche Anbringen einer Horizontalsperre ist in den unterschiedlichsten Verfahren möglich. Bei einem Injektionsverfahren ist häufig auch die Rede von einer Verkieselung. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, dass neben Kieselsäure Produkten weitere Injektionen verwendet werden. Für eine Horizontalsperre kommen bei einer Injektion neben Kieselsäure- und Paraffin Produkten auch Bitumenprodukte zum Einsatz. Darüber hinaus können Produkte in Creme- oder Stäbchenformen verwendet werden. Das sorgt für ein effizientes Arbeiten. Bei einem nachträglichen Einbau einer Horizontalsperre wird gerne das Injektionsverfahren eingesetzt. Dieses Verfahren ist im Vergleich zu anderen Methoden nicht so aufwendig.

Weitere Tests und Vergleiche:

Wie kann man eine Horizontalsperre selber machen?

Um eine horizontale Sperre ins Mauerwerk zu setzen, können einige Arbeiten auch von Laien durchgeführt werden. Jeder Hausbesitzer sollte aber ehrlich zu sich selber sein, welche handwerklichen Fähigkeiten vorliegen. Auch wenn man kein Profi ist, können die Arbeiten dennoch professionell durchgeführt werden. Sollte eine Horizontalsperre nicht fachgerecht errichtet werden, können durch die Arbeit Risse in der Mauer entstehen. Hierbei kann es passieren, dass das Mauerwerk absackt. Im schlimmsten Fall kann das eine teure Sanierung mit sich ziehen.

Es kann auch vorkommen, dass die Horizontalsperre nicht so funktioniert, wie sie sollte. Bei einer nicht ordnungsgemäßen Kellerabdichtung kann es passieren, dass die Feuchtigkeit sich trotzdem ausbreitet. Aus diesem Grund sollten sich Hausbesitzer vorab einige Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen.

Letzte Aktualisierung am 30.08.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API