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Estrichbeton Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2020/2021

Garage, Keller und Gartenhaus haben eines gemeinsam – einen Boden, der sich von dem Rest des Hauses abgrenzt. Statt Parkett, Laminat oder auch Fliesen, finden sich in der Garage, im Keller oder im Gartenhaus härtere Böden wieder. Dies ist darauf zurückzuführen, dass entweder das Auto, schwere Haushaltsgeräte oder Gartengeräte dauerhaft auf diesen stehen. Ein herkömmlicher Bodenbelag würde unter diesen Belastungen brechen oder sich mit der Zeit verformen. Hinzu kommen mögliche Flüssigkeiten, die den Boden und Untergrund dauerhaft beschädigen. Deshalb ist in solchen Räumen der Estrichbeton im Einsatz, der selbst härtesten Bedingungen trotzt.

Estrichbeton Test

Estrichbeton Test und Kaufberatung

Hier finden Sie:

  • Eine ausführliche Kaufberatung für Estrichbeton
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Estrichbeton Tests von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Estrichbeton-Angeboten von beliebten Marken wie Obi, Hornbach, Toom, Hagebau, Bauhaus, Quick Mix, Weber, Sakret, Hellweg usw. auf dem Markt
  • Tipps, um Estrichbeton günstig online zu kaufen

Die aktuellen top 5 Bestseller für Estrichbeton im Vergleich:

Bestseller Nr. 2
EstrichBeton Baumit Hobby 04 25 kg Feinbeton Zementestrich Schnellbeton Estrich 25 kg
  • Feinbeton und Zementestrich, verwendbar für innen und außen Vielseitig anwendbar Hohe Untergrundhaftung Für Betonreparaturbearbeitungen 25 kg Sack
Bestseller Nr. 3
Sakret Beton Estrich, 30kg (1)
  • Hydraulisch erhärtender, zementärer Trockenbeton.
  • C25 / 30 gemäß DIN EN 206/DIN 1045-2, gemäß DIN EN 13813 CT-C35-F5
  • Für Böden: innen und außen. Farbe: grau
  • Zur Herstellung von Beton und Stahlbeton, Verbundestrich, schwimmendem Estrich und Heizestrich
Bestseller Nr. 4
Schnellreparaturharz BEPOX1000 + 30 Stk. Estrichklammern, 500g Quarzsand, Gießharz, Sanierharz, Rissharz, 600 ml
  • Das neue Schnellreparaturharz BEPOX1000 hat ein breites Anwendungsspektrum im Innen- und Außenbereich. Risse und Fugen können damit verbunden, Schienen und Profile verklebt und Parkett repariert werden. Das zweikomponentige Produkt ist geruchsneutral und besonders emissionsarm.
  • Vielseitig einsetzbares, leicht mischbares, 2-komponentiges Silikat-Gießharz zum kraftschlüssigen Schließen von Estrichrissen und Estrichfugen sowie zum Kleben von Winkelschienen, Nagelleisten, Profilleisten und Leisten aus Metall, Kunststoff sowie Holz. Je nach Fugenbreite lässt sich die Konsistenz variabel einstellen. Die schnelle Erhärtung von BEPOX1000 ermöglicht nach ca. 45 - 60 Minuten ein Überarbeiten der Fläche.
  • lösemittelfrei sehr emissionsarm geruchsarm zum kraftschlüssigen Schließen von Rissen und Fugen in Estrichen zum Verkleben von Schienen und Profile leicht anmischbar extrem schnelle Erhärtung flüssig oder pastös einstellbar Anmischen von Teilmengen möglich
  • Lieferumfang: Komponente A = 300ml, Farbe: transparent, Komponente B = 300ml, Farbe: braun, 30 Estrichklammern, 500g Quarzsand

Was ist Estrichbeton?

Estrichbeton oder auch Trockenbeton genannt, ist ein Trockenestrichmörtel, der zur Herstellung von Fundamenten, Estrichen oder Betonbauteilen dient. Er ist erhältlich in Säcken, die bis zu 40 kg schwer sind und die der Heimwerker anrühren muss, wenn er den Estrichbeton verwenden möchte. Nach dem Trocknen des Materials ist es frostsicher sowie witterungsbeständig, sodass es selbst härtesten Bedingungen trotzt.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Aufgrund der Hartnäckigkeit des Materials ist der Einsatz sinnvoll, wenn andere Untergründe versagen. Daher eignet sich der Estrichbeton zum Legen eines Fundaments. Egal, ob Gartenhaus, Carport oder Klettergerüst, der Estrichbeton verdichtet den Boden und stellt ein solides Fundament dar. Selbiges gilt für Fußböden, denn handelt es sich um einen stark genutzten Boden, bleibt der Estrichbeton dauerhaft in Form und nutzt sich nicht ab. Dies ist besonders in Werkstätten oder Garagen praktisch, da diese Böden maximalen Belastungen ausgesetzt sind. Letztlich eignet sich Estrichbeton auch für Bodenanker oder als Fundament eines Zauns. Durch das einfach verarbeitende Material kann der Heimwerker sowohl künstlerische Figuren gießen als auch praktische Formen kreieren.

Wie funktioniert Estrichbeton?

Estrichbeton ist ein trockener Baustoff, der erst bei Kontakt mit Wasser seine Funktion entfaltet. Dabei verbinden sich die Inhaltsstoffe des Estrichbetons mit dem Wasser und es entsteht ein zähflüssiger Brei. Diesen gießt der Heimwerker im Anschluss auf den Boden, um ihn zu verstreichen und aushärten zu lassen. Beim Aushärten verdampft das enthaltene Wasser und es entsteht eine harte sowie widerstandsfähige Oberfläche.

Welche Arten von Estrichbeton gibt es?

Estrichbeton ist in drei unterschiedlichen Arten erhältlich, die die Anwendung des Estrichs verändern. Folgende Arten sind im Handel erhältlich:

Baustellenestrich/Estrichbeton

Estrichbeton ist nicht nur als Trockenbeton, sondern auch als Baustellenbeton bekannt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass auf der gewerblichen Baustelle fast ausschließlich dieser Baustoff im Einsatz ist. Die Handwerker mischen den Estrichbeton an, tragen ihn auf dem Boden auf und ziehen ihn im Anschluss ab. Dabei eliminiert der Handwerker Unebenheiten und formt den Boden.

Fließestrich

Der Fließestrich ist die moderne Art des Estrichbetons und kommt auf immer mehr Baustellen zum Einsatz, da er so einfach zu verarbeiten ist. Der Fließestrich kommt mit einem Fließmittel in spezielle Mischpumpen und wird mit einem Schlagbesen vermengt. Das schlägt Luftblasen aus dem Material, weshalb die spätere Verarbeitung einfacher ist. Im Anschluss entnimmt der Handwerker mit einer Kelle oder einem Eimer den Fließestrich und gießt ihn auf den präparierten Boden. Statt ihn im Anschluss zu glätten, wartet der Heimwerker lediglich darauf, dass das Material trocknet, denn der Fließestrich gleicht sich selbst aus. Nach circa zwei Tagen ist der Estrich getrocknet und bereits nach einer Woche belastbar.

Trockenestrich

Der Trockenestrich ist vergleichbar mit Rigipsplatten, denn er ist bereits in Platten gegossen, die der Handwerker lediglich auftragen muss. Daher findet er sich hauptsächlich in Fertigbauten oder in Altbausanierungen wieder. Durch die kompakte Bauweise ist das Material weniger geeignet für Fundamente oder einen Garagenboden, sondern für dünne Bodenbeläge in trockenen Räumen oder zur Dämmung eines Dachstuhls. Da das Material nicht trocknen muss, ist es sofort begehbar, aber verträgt keine Flüssigkeit und ist ungeeignet für Küchen oder Badezimmer. Der hohe Gipsanteil sorgt dafür, dass sich die Platte mit Wasser vollsaugt und zu schimmeln beginnt.

Wo liegen die Vor- und Nachteile von Estrichbeton?

Die Vorteile

Estrichbeton ist ein extrem widerstandsfähiges Material. Es hält selbst höchsten Belastungen stand, ohne dabei zu brechen oder tiefe Kratzer davonzutragen. Daher greifen Werkstätten, Handwerksbetriebe und Garagenbauer gern auf dieses Bodenmaterial zurück.

Hinzu kommt, dass Estrichbeton nicht nur für Innenräume geeignet ist, sondern auch im Außenbereich eingesetzt werden kann. Das Material ist sowohl witterungs- als auch frostbeständig, weshalb es erst nach mehreren Jahrzehnten Zeichen der Abnutzung zeigt.

Letztlich lässt sich Estrichbeton durch seine zähflüssige Form besonders einfach und an schlecht zu erreichende Stellen auftragen. Insbesondere der Fließestrich, der den Boden ohne zusätzliches Glattstreichen nivelliert, ist hierbei der Favorit von faulen Heimwerkern.

Vorteile auf einen Blick:

  • extrem widerstandsfähig
  • frost- und witterungsbeständig
  • für den Innen- als auch Außenbereich geeignet
  • simple Verarbeitung

Die Nachteile

Estrichbeton ist reizend für die Haut. Das heißt, dass der Anwender immer Schutzkleidung tragen muss, bestenfalls sogar eine Atemschutzmaske. Letztere schützt ihn vor Verätzungen der Atemwege und die Schutzkleidung vor Reizungen oder Ausschlägen an den Händen.

Hinzu kommt, dass Estrichbeton zwar ein widerstandsfähiges Material ist, aber erst nach dem Trocknen. Nach circa zwei Tagen ist das Material zwar ausgehärtet und begehbar, aber erst nach frühestens zwei Wochen vollständig getrocknet und belastbar.

Beim Trocknen verliert das Material extrem viel Wasser, da dieses ausdünstet. Das heißt, dass sich der Boden noch etwas verkleinert. Hat der Heimwerker zu viel Wasser beim Anmischen verwendet, kann es passieren, dass sich das Material so stark zusammenzieht, dass es reißt. Diese Risse lassen sich zwar im Anschluss auffüllen, bleiben aber als hässliche Striche im Boden erkennbar.

Nachteile auf einen Blick:

  • reizend für Haut und Schleimhäute
  • langer Aushärtungsprozess
  • neigt zu Rissen beim Härten

Was sollte ich beim Kauf von Estrichbeton beachten?

Damit der Estrichbeton den eigenen Garagenboden, das Fundament des Gartenhauses oder den Werkstattboden ideal verdichtet, ist vor dem Kauf auf folgende Punkte zu achten:

Die Ergiebigkeit

Ein entscheidendes Kriterium bei Estrichbeton ist dessen Ergiebigkeit. Die Ergiebigkeit des Estrichbetons sagt aus, wie viel Material pro Kubikmeter notwendig ist. Das heißt, dass ein Estrichbeton mit einer Ergiebigkeit von 20 Kubikmetern teuer ist, als ein Estrichbeton mit einer Ergiebigkeit von 30 Kubikmetern, obwohl beide für denselben Preis erhältlich sind.

Die Körnung

Estrichbeton ist mit Körnungen von null bis acht Millimeter erhältlich. Während eine feinere Körnung sich eher für Garagen und kleine Werkstätten eignet, ist eine gröbere Körnung für das Verlegen eines Fundaments geeigneter.

Zertifizierungen

Zertifizierungen garantieren bei Estrichbeton, dass er dauerhaft widerstandsfähig und hart bleibt sowie für das Verlegen in Innenräumen geeignet ist. Hierfür muss der Estrichbeton folgenden Zertifizierungen entsprechen:

  • DIN EN 206–1 und DIN 1045–2 für die Dauerhaftigkeit von Bauwerken
  • DIN EN 13813 für Fußbodenkonstruktionen in Innenräumen

Die Trockenzeit

Die Trockenzeit schwankt von Hersteller zu Hersteller und sollte so gering wie möglich sein. Dies hat den Vorteil, dass der Handwerker den Boden früher belasten und seine Arbeit fortführen kann. Dies ist auch abhängig von den Umweltbedingungen, denn im milden Frühling trocknet der Boden wesentlich langsamer als im Hochsommer. Allerdings sollte die Trockenzeit, bis zur vollständigen Belastung, maximal zwei Wochen betragen.

Wie belastbar ist Estrichbeton?

Estrichbeton ist eines der belastbarsten Materialien, weshalb es sich als Fundament eignet. In Abhängigkeit vom Material und Hersteller kann Estrichbeton bis zu 800 kg pro Quadratmeter vertragen. Allerdings liegt der durchschnittliche Belastungswert bei circa 300 kg pro Quadratmeter. Sollte der Boden keinen oder sehr geringen Belastungen ausgesetzt sein, kann der Heimwerker auch zu einem günstigen Estrichbeton greifen, der lediglich eine Belastbarkeit von 150 kg pro Quadratmeter aufweist.

Wie viel kostet Estrichbeton?

Die Preise des Estrichbetons sind immer in Kubikmetern angegeben, da es sich um ein flüssiges Material handelt, wenn es verarbeitet ist. In Abhängigkeit von der Belastbarkeit und der Körnung, feinere Körnungen sind teurer, steigt oder sinkt der Preis.

Günstiger Estrichbeton ist ab 80 Euro pro Kubikmeter erhältlich. Produkte im mittleren Preissegment kosten bereits 160 Euro pro Kubikmeter, wohingegen hochwertiges Material bis zu 300 Euro pro Kubikmeter kostet. Bei den aktuell steigenden Rohstoffpreisen könnten diese Preisangaben bereits in wenigen Monaten obsolet sein.

Welche Estrichbeton Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher haben weder angesehene Testmagazine noch die Stiftung Warentest einen Test zu Estrichbeton veröffentlicht. Daher sind lediglich Rezensionen zu Produkten oder die Meinung eines Fachverkäufers im Baumarkt hilfreich, um zu ermitteln, welcher Estrichbeton geeignet und hochwertig ist. Besonders die Mitarbeiter des Baumarkts sind in diesem Bereich geschult, weshalb ein Offline-Kauf mit Beratung die sinnvollste Alternative zu einem Test der Stiftung Warentest ist.

Was sollte ich beim Einsatz von Estrichbeton beachten?

Beim Einsatz von Estrichbeton gelten Schutzmaßnahmen, die der Heimwerker ergreifen muss. Beton ist nach dem Anmischen mit Wasser alkalisch, sodass er die Haut und Schleimhäute reizt. Besonders kleine Wunden an den Händen brennen schmerzhaft, falls das Pulver oder die gemischte Flüssigkeit in sie gelangen. Daher muss der Heimwerker zwingend Handschuhe, eine Brille und Atemschutzmaske tragen. Darüber hinaus empfiehlt sich lange Arbeitskleidung, die dreckig werden kann und die den Körper vor Kontakt mit dem Beton schützt.

Wie verarbeitet man Estrichbeton richtig?

Nach dem Anziehen der passenden Schutzkleidung sollte der Heimwerker wie folgt vorgehen, um den Estrichboden richtig aufzutragen:
  • den Untergrund präparieren, sodass er sauber, fettfrei und möglichst gerade ist
  • grobe Verunreinigungen oder Beton- sowie Mörtelreste ebenfalls entfernen
  • den Untergrund leicht anfeuchten, dass der Estrichbeton später besser haftet
  • die Grundierung auftragen, denn sie garantiert die Saugfähigkeit des Materials
  • falls es sich um einen feuchtigkeitsempfindlichen Boden handelt, eine Epoxidharzgrundierung durchführen
  • den Sackinhalt mit der korrekten Menge Wasser vermengen
  • hierfür Herstellerangaben berücksichtigen und mithilfe eines Freifallmischers oder einem Rührwerk die Masse vermengen
  • nun die Masse auf dem Boden auftragen und mithilfe einer Latte glattziehen
  • im Anschluss den Boden glätten oder wenn er ausgehärtet ist, abschleifen
  • in den nächsten Tagen auf eine Temperatur von circa 25 Grad achten, sodass die Masse perfekte Trockenbedingungen erfährt

Wie lange härtet Estrichbeton aus?

Estrichbeton ist bereits nach zwei Tagen begehbar. Das heißt, dass ein normal gewichtiger Mann auf dem Boden laufen kann, ohne ihn zu beschädigen. Erst nach zwei Wochen ist der Boden jedoch völlig ausgehärtet, sodass er nach Herstellerangaben belastbar ist.

Ist Estrichbeton wasserdicht?

Estrichbeton ist nach dem Aushärten völlig wasserdicht, weshalb er besonders gern in Werkstätten eingesetzt wird, da so keine Flüssigkeit in das Erdreich gelangt. Allerdings ist diese Eigenschaft erst nach dem vollständigen Aushärten gegeben, weshalb sich der Anwender gedulden muss.

Wo liegt der Unterschied zu Zementmörtel?

Zementmörtel verfügt über eine maximale Körnung von vier Millimetern, wohingegen Estrichbeton eine Körnung von bis zu acht Millimetern aufweisen kann. Darüber hinaus eignet sich Zementmörtel lediglich für das Verbinden und Verputzen von Mauersteinen, Wänden und Decken. Estrichbeton hingegen fungiert hauptsächlich als Bodenbelag oder als Fassadenbelag.

Ähnliche Tests und Vergleiche:

Estrichbeton Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Estrichbeton ist ein wasserdichter, witterungsbeständiger und frostsicherer Untergrund für Innen- und Außenböden. Er eignet sich hervorragend für Garagen, Werkstätten und zum Verlegen eines Fundaments. Mit der passenden Sicherheitskleidung können selbst Heimwerker ihn simpel verlegen und innerhalb von zwei Wochen zeigt er nach dem Trocknen seine volle Wirkungskraft.

 

Letzte Aktualisierung am 24.07.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API